Pilotprojekt in Kamerun

Einführung: Die Situation vieler Kinder in Afrika
 
Die wachsende Zahl von Waisenkindern (vor allem Aidswaisen) und ausgesetzten Kindern ist ein erhebliches soziales Problem in Afrika. Viele afrikanische Kinder sind zum Leben auf der Straße gezwungen. Gründe für die Not dieser Kinder sind z. B. Armut, fehlende Erziehung/Bildung,  Krankheiten, Invalidität, Hungersnot, Dürre, Vertreibung sowie die Auflösung von Familien und gesellschaftlichen Strukturen. Die Folgen dieser Situation sind gravierend für die Zukunft dieser Kinder und für die Zukunft Afrikas.
 
Nach Ansicht von Experten ist z. B. bereits jeder fünfte Mensch auf der Erde von Unterernährung betroffen. Die meisten dieser Menschen leben in Afrika und sind überwiegend Kinder, die sich nicht wehren können. Man spricht dort von einem toten Kind alle 3 Sekunden, etwa 16.000 Kindern täglich und jährlich fast 7 Millionen Kindern die am Hunger und den Folgen sterben!
400 Millionen Kinder weltweit leiden unter Mangel an den wichtigsten Vitaminen und der Knappheit an sauberem Trinkwasser, welche sie zum Überleben und zum Wachsen benötigen. Alle 5 Sekunden stirbt ein Kind aufgrund von unsauberem Trinkwasser und dessen Folgen. In Afrika ist dies die Ursache für 70% aller Krankheiten und Todesfälle.
 
Nur 50% der Menschen in Afrika haben Zugang zu sauberem Wasser und neuste Untersuchungen belegen, dass der Zugang zu sauberem Wasser die Infektionsraten deutlich senken kann.
Jedes Jahr erblinden unter anderem etwa 2 Millionen Kinder aufgrund von Vitamin A Mangel und davon leben mehr als 80% in Afrika und anderen Entwicklungsländern. Über 50% von allen Kindern, die unter 2 Jahren sind, leiden in diesen Ländern an Anämie (Blutarmut) durch Eisenmangel. Sie sind oft blass, ermüden rasch, fühlen sich schwach und leiden unter Atemnot.
 
 Viele Kliniken und Krankenhäuser in vielen afrikanischen Ländern sind mit kranken und verletzten Menschen überfüllt, aber es fehlt an lebenswichtigen Medikamenten, Gerätschaften und qualifiziertem Personal.
Jedes Jahr sterben in Afrika Millionen (vor allem Kinder) an Krankheiten wie Malaria, Tuberkulose, Typhus und vor allem AIDS. Experten nennen diese Krankheiten “Krankheiten der Armut”, weil diesen Menschen zuallererst das Wissen fehlt, wie man diese Krankheiten verhindern kann, und hinzu kommt, dass sie in Zuständen leben, die diese Krankheiten fördern und die notwendigen Medikamente fehlen, um diese zu behandeln. Und das, obwohl diese Krankheiten durch Informationen/ Wissen, Medizin, Nahrung und so einfache Dinge wie z. B. Moskitonetze, nahrhafteres Essen oder sauberes Trinkwasser behandelbar, abwendbar oder heilbar sind.
 
Unsere Hilfsmaßnahmen
Zur Verbesserung bzw. nachhaltigen Veränderung der extrem schwierigen Situation vieler Kinder und Jugendlichen  in Afrika, wollen wir ihnen kurz- und langfristig wirksame Lösungen anbieten, die ihre Realität vor Ort weitgehend berücksichtigt und zwar:
  • eine feste Unterkunft
  • eine Grundversorgung (sauberes Wasser, ausreichende Ernährung)
  • eine fundierte Bildung
  • eine grundlegende medizinische Versorgung gekoppelt mit präventiven Gesundheitsmaßnahmen
  • eine christliche Erziehung unter konsequenter Bewahrung von moralischen Werten
  • eine fundierte und vielseitige Aufklärung
  • qualifiziertes Erziehungs- und Bildungspersonal
  • gute Vorbilder
Ausgehend von diesen  Lösungen, die wir ernsthaft anstreben,  können eine ganze Reihe von sinnvollen  Projekten zur Hilfe vieler notleidender Kinder und Jugendliche in Afrika  definiert werden.  
Unser vorrangiges Pilotprojekt in Kamerun
 
Aufgrund unserer bisher sehr begrenzten finanziellen Mittel haben wir in Kamerun zunächst ein Haus als Kinderheim für die Unterkunft von 40 besonders hilfsbedürftigen Kindern gemietet. Diese Kinder werden von neun  Mitarbeitern vor Ort unter liebevoller Vermittlung von moralischen Werten erzogen. Zudem finanzieren wir ihnen eine kostenpflichtige schulische Ausbildung. Sie werden medizinisch versorgt und täglich durch einen Sicherheitsdienst bewacht.
 
Die sehr hohe Anmeldequote obdach- und elternloser Kinder (vorwiegend Aidswaisen) bei unserer Rekrutierungsstelle in Kamerun zeigt, dass unser Lösungsansatz –  die Errichtung von Kinderheimen gekoppelt mit den o. g. Dienstleistungen  –  nicht nur eine Bereicherung, sondern auch eine zwingende Notwendigkeit für die betroffenen Kinder darstellt.
 
Dieses erfolgreiche Konzept soll deshalb zur Hilfe vieler anderer notleidender Kinder  in Kamerun unbedingt umgesetzt werden. Hierfür brauchen wir dringen Ihre Hilfe. Wir planen dazu das Projekt „New Chance Children’s Home“ (New Chance-Kinderheimprojekt)
 
Die Ziele dieses Kinderheimprojekts sind folgende:
  • Erweiterung unserer Aufnahmekapazität auf deutlich mehr (mindestens 200) Kinder
  • Verbesserung der Lebensqualität und Lernbedingungen der Kinder
  • Verkürzung des Schulwegs der Kinder
  • Geringere Transportkosten der Kinder zur Schule und zurück zum Kinderheim
  • Deutlich erhöhte Sicherheit für die Kinder 
  • Förderung der Freizeitaktivitäten der Kinder
  • Langfristige Vermögensbildung der Stiftung
  • Schaffung von Ausgangsbedingungen für die Akquise größerer Stiftungsprojekte
 
Wie Sie uns bei diesem Projekt helfen können
Wir brauchen in erster Linie eine solide finanzielle Grundlage, nicht nur um das New-Chance-Kinderheimsprojekt zu finanzieren und die damit gekoppelte Ziele zu erreichen, sondern auch für
  • eine bessere Grund- und Gesundheitsversorgung  der Kinder und 
  • die Abdeckung der Personalkosten in Kamerun
 
Wir brauchen darüber hinaus Menschen, die eine Patenschaft bei uns übernehmen. Diese kostet bei uns nur 30 Euro pro Monat. Damit sind die Grundversorgung, die medizinische Versorgung und die Bildung eines Kindes bei uns monatlich gesichert. Nutzen Sie dafür unser Patenschaftsformular. Dieses finden Sie als Pdf-Datei im Downloadbereich unserer Webseite in der Kategorie „Formulare“. 
Wir brauchen außerdem folgende Sachspenden:
  1. Ein geeigneter Wagen bzw. ein kleiner Schulbus, um die Kinder zu transportieren (vom Kinderheim in die Schule oder in die Kirche zum Gottesdienst hin und zurück). Dieser Wagen wäre auch sehr hilfreich vor Ort, zum Beispiel, um Einkäufe für das Kinderheim zu erledigen oder kranke Kinder ins Krankenhaus zu bringen.
  2. funktionstüchtige Laptops 
  3. eine funktionstüchtige Videokamera  für die kostengünstige Dokumentation unserer Arbeit in Kamerun
 
 
Mehr über dieses Projekt erfahren Sie durch unser folgendes Video bei YouTube